Taping

Der Chiropraktiker Kenzo Käse entwickelte 1973 diese elastischen Tapes. Es werden einfarbige Bänder in bestimmten Anlagetechniken auf Körperteile aufgebracht.

Je nach Anlagetechnik hat das Tape entspannende oder auch aktivierende Wirkung. Durch den Hautkontakt wird die Oberhaut leicht angehoben, sodass die tieferen Schichten ein verbesserte Durchblutung, Entspannung und Anregung erfährt.

Posturomed

Auch Kindern ab ca. 4 bis 5 Jahren können schon auf diese sensomotorische Bewegungsplatte gehen. Hier trainiert das Kind sein Gleichgewicht, wodurch u.a. Rumpfaufrichtung und Koordination von Muskelgruppen verbessert werden.

Damit dies kindgerecht erfolgt, werden Sandsäckchen, Luftballons und Bälle eingesetzt.

Eltern können vor oder nach der eigentlichen Therapiesitzung mit Kindern selbstständig die erlernten Übungen durchführen.

Galileo Vibrationstherapie

Diese Therapie ist auch sehr sinnvoll in der Behandlungen von Kleinkindern mit beispielsweise gesenktem Muskeltonus( Hypotonie) um die Muskulatur des Rumpfes bzw. der Kopfkontrolle über Reflexbewegungen anzusprechen bzw. zu kräftigen. Bei Zehenspitzengängern (Hypertonie der Wadenmuskulatur) kann man sehr gut die physiologische Regulation der Muskulatur am Bein beeinflussen, durch Detonierung der Wadenmuskelatur und Kräftigung der Fußheber.

Fußbehandlung nach Barbara Zukunft Huber

Hierbei geht es um Fußfehlstellungen, z. B. Klumpffuß, Sichelfuß und Hakenfuß besonders beim Säugling oder Kleinkind.

Es werden in bestimmten Ausgangsstellungen dreidimensionale Dehntechniken auf neurophysiologischer Basis in klar definierter Abfolge durchgeführt. Die gewonnene Dehnung der verkürzten Muskulatur des Fußes kann dann mit einer Fußbinde fixiert werden. Der Säugling kann sich weiter frei bewegen. Die Eltern werden angeleitet und übernehmen dies täglich auch zu Hause. Damit kann man evtl. eine Gipsbehandlung des Fußes vermeiden.

Manuelle Therapie

MT Kinder

Wichtig: bei Säuglingen sollte die Manuelle Therapie immer nur als Begleittherapie zur Bobath- oder Vojtatherapie erfolgen. Hier sollten die Eltern unbedingt noch in diese Therapien eingeführt werden, um z. B. weiter Gelenksblockaden und Asymetrien zu vermeiden.

Indikationen: Schädelasymetrien mit Kopfgelenksblockierungen, ISG- Blockaden, Fußfehlstellungen, Wirbelsäulenasymetrie

Wärmetherapie

Wärmestrahler

Wärmetherapien dienen oft als Vorbereitung für Massagen, Manuelle Therapie oder Krankengymnastik und werden als Ergänzung zu den Therapien verordnet.

Ziel ist es, die Entspannung der Muskulatur, Durchblutung und Schmerzlinderung zu fördern

Nachfolgende Therapien müssen vom Arzt verordnet und auch klar benannt werden.

PNF - Proprioceptive neuromuskuläre Facilitation

PNF

Diese Therapie ist eine Ganzkörperbehandlung auf neurophysiologischer Grundlage und wurde von der amerikanischen Physiotherapeutin Maggie Knot und dem Physiologen Herman Kabat in den 40er und 50er Jahren entwickelt.

Die TherapeutInnen geben Widerstand an Extremitäten oder Rumpf, die in diagonalen  Bewegungen die neurologische Ansteuerung der Muskulatur in komplexen  Muskelketten trainiert. Ziel der Behandlung ist es mit Techniken wie z. B. Initial-Stretch, Stretch, Restretch usw. die Weiterleitung Nerv - Muskel und damit die Bewegung zu erleichtern.   

Physiotherapie

Physiotherapie

In der Krankengymnastik werden besondere Befund- und Behandlungstechniken gezielt eingesetzt. Diese Techniken dienen zum Beispiel der Behandlung von Fehlbildungen, Verletzungen oder Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates sowie innerer Organe und des Nervensystems.

Angewandt werden dabei mobilisierende und stabilisierende Übungen und Techniken zur Kontrakturlösung und Tonusregulierung sowie zur Aktivierung und Kräftigung einer geschwächten Muskulatur.

Osteophatie (Kinder)

Osteopathie - Baby

Die Osteopathie ist eine diagnostische und therapeutische Vorgehensweise. Sie widmet sich weniger den Symptomen, sondern sucht vielmehr nach den Ursachen der Beschwerden und versteht den Körper als funktionell-dynamisch vernetztes System. Im Körper beeinflussen sich Struktur (z.B. Skelett) und Funktion (z.B. Bewegung) gegenseitig.

Deshalb können verspannte und verhärtete Muskeln, Dysfunktionen innerer Organe, Druck auf Nerven oder Blutgefäße, ein Lymphstau oder Narben im Gewebe auch in weit entfernten Körperteilen Beschwerden auslösen.